Sonja

Berlin

Franzi

MĂŒnchen

Schauen wir in die Zukunft

ZZZ

So, wir sind vollgestopft mit Corona-Gedanken. Oder mit den Gedanken, wie man Corona wenigstens fĂŒr eine Minute aus dem Kopf kriegt.

Aus dem Abwarten in Aktion kommen

Wir liefern weiter aus. Wir waschen weiterhin fĂŒr unsere Kunden. Mit noch mehr Akribie achten wir auf alle gebotenen Sicherheitsvorkehrungen von Desinfektion bis Sicherheitsabstand, geschlossenen TĂŒren beim Windeltausch und den RKI- Hygienevorschriften zum Waschen der Windeln. Nichtsdestotrotz haben auch wir die Unsicherheit die uns alle ergriff, zu spĂŒren bekommen. Neukunden sagten Termine wieder ab, weil sie aufs Land flĂŒchteten, andere meldeten sich nur zögerlich zurĂŒck. FĂŒr alle haben wir grĂ¶ĂŸtes VerstĂ€ndnis! Es ist ruhiger geworden insgesamt.

Aus der Starre wieder den Blick nach vorne richten

Woran wir fest glauben ist, dass wir alle bald wieder in Aktion kommen werden. Wir waren 3 Wochen in Abwartestarre „Wie weit geht die Eskalation zur Sozialen Abschottung?“. Nun sind wir bei der fĂŒr uns alle sehr krassen Form von Zweierkonstellation und Kleinstfamilienzusammensein angekommen – wir können uns hier mit unserem Verhalten einrichten so langsam. Uns eine neue Sicherheit in der großen Unsicherheit schaffen. Das ermöglicht auch den Blick wieder nach vorne zu richten. PlĂ€ne zu schmieden, nicht wissend, wie lange diese EinschrĂ€nkung bestehen bleibt, aber absolut wissend, dass es irgendwann nur wieder besser werden kann.

Unsere Situation, unser Blick nach vorne

Sonja: „Ich habe es an mir selber gemerkt. Stornierung diverser Aktionen wie Urlaub, Zugfahrten und dann die Kitaschließung. Uff, harte Sache. Ich richte mich darin ein. Ich vermisse vieles, wie wir alle vermutlich. Heute habe ich eine Nachbarin im Park getroffen. Wir haben gequatscht inklusive Abstand, wissend, dass alle anderen uns zuhören können. Irgendwie geht es also. Ich richte mich ein, anders gesagt. Aber: Ich schaue auch nach vorne mittlerweile. Die Entschleunigung tut uns gut. Ich liebe es, wenn neue Wege gefunden werden – und davon wird es bald sehr viele geben!“

Franziska: „Diese Woche habe ich beim Ausliefern der Windeln eine wirklich herzzerreißende Szene miterlebt: Eine Mama mit ihrer Tochter im Grundschulalter stand vor dem Balkon des Schulfreundes. Sie sangen lauthals „Happy Birthday“ fĂŒr ihn und stellten anschließend sein Geburtstagsgeschenk vor der TĂŒr ab. Zum einen war die Situation natĂŒrlich wunderschön, andererseits musste ich spĂ€ter im Auto ein paar TrĂ€nen vergießen. Ich glaube, das zeigt ganz gut die Zerrissenheit, in der wir gerade stecken, und wie emotional fordernd diese Zeit fĂŒr uns ist. Ich bin gespannt, wie wir spĂ€ter einmal darauf zurĂŒckschauen werden.“

Warum StoffwindelSERVICE?

ZZZ

Ein GefĂŒhl dafĂŒr, warum es die Windelei gibt, gibt ein typischer Kommentar einer Schwangeren: „Wir leben sehr nachhaltig und mĂŒllbewusst. Wir haben nur Wolle-Seide Bekleidung schon vor der Geburt gekauft. Aber auf Wegwerfwindeln verzichten? Das kam mir nie in den Sinn!“

Er fiel nach einem Vortrag in Hoffmannsgarten von einer der anwesenden Schwangeren. Eine andere Bald-Mama ergĂ€nzte auf meine Frage, ob sie sich Stoffwindeln vorstellen können: „Wir machen schon sehr viel zum Thema Plastikvermeidung und Umweltschutz. Aber mit Kind hast du so viele Baustellen, die neu aufkommen, da muss man hinnehmen, dass es beim Thema Windeln einfach mal aufhört.“

Nachhaltigkeit ja, aber unkompliziert muss es bleiben

Die Angst sitzt tief. Sie ist vor allem bedingt durch Unwissen und dem stets mulmigen GefĂŒhl, sich zu viel aufzuhalsen. Und dann noch die Aussagen aus dem Umfeld: „Babys machen mehr Arbeit – vor allen Dingen mehr WĂ€sche!“ Stoffwindeln sind da der Tropfen, der das nervliche GerĂŒst zum Überlaufen bringt. Man weiß ja schon nicht, wie es mit Baby sein wird, aber mit Stoffwindeln scheint es sich definitiv noch mehr zu verkomplizieren als notwendig.

Deshalb gibt es uns! Wir von der Windelei wollen eine Hand reichen und zeigen, dass es komplett ohne zusĂ€tzlichen Aufwand geht. Mit dem Wissen etwas Gutes fĂŒr die Umwelt und unsere Babys zu tun.

Windeltour - Unsere WaschsĂ€cke sind gefĂŒllt mit den Stoffwindeln, der Kofferraum wird gefĂŒllt. Gleich geht es zum Stoffwindeltausch.
Die Stoffwindeln werden in Nasstaschen gelagert. Die frischen werden gegen gebrauchte getauscht.

Moderne Stoffwindeln sind retro plus Charme und Ästhetik

Allein das Wort „Stoffwindel“ scheint mir auszureichen, um sich mindestens 50 Jahre in die Vergangenheit zurĂŒckversetzt zu fĂŒhlen. Meist wandert die Waschmaschine ganz automatisch aus dem modernen Haushalt in Gedanken aus. Eine Frau mit Kopftuch und KittelschĂŒrze schwenkt eine große Holzplanke in einem riesigen Topf auf einer Feuerstelle in der KĂŒche.

Jede Messeausstellung, sei es die Babywelt oder auch der Heldenmarkt zeigt uns: In unseren GesprĂ€chen mit den werden Eltern erwarten uns große Augen. Sie sind wirklich erstaunt, wie weich sich unsere modernen, wiederverwendbaren Windeln anfĂŒhlen! Gerne gepaart mit der Aussage „Ja, die sind wieder im Kommen, ne?“  Unsere Stoffwindeln haben wirklich nichts mehr mit dem Duschvorhang-Plastik von einst gemein. Und dann auch noch so ein niedliches Design! Und richtig: wir gehen mit der Zeit und waschen ebenfalls vollautomatisch – wie wohl die meisten von uns.

Stoffwindeln – unkompliziert und ohne Aufwand!

Unsere Mission ist es, den werdenden Eltern die Möglichkeit zu bieten, sich komplett entspannt mit dieser umweltfreundlichen Alternative zu beschĂ€ftigen. Nicht zuletzt tut man dabei auch etwas Gutes fĂŒr die Gesundheit des eigenen Kindes. Und unsere Kinder sind es ja auch, denen wir alle einen lebenswerten Planeten hinterlassen wollen.