Sonja

Berlin

Franzi

MĂŒnchen

Virenfreier Windeltausch

ZZZ

Puh, was haben wir lange ĂŒberlegt, ob wir der Corona-Epidemie in unserem Blog Platz geben wollen. Selber zwischen leicht genervt aber auch angespannt, dem Wunsch nicht immer nur dieses Thema zu hören und der RealitĂ€t unseren Arbeitsalltag dem anzupassen hin und hergerissen, wollen wir  unseren Kunden darin bestĂ€rken, dass uns die Sicherheit stets PrioritĂ€t hat.

Wir fahren weiter – mit virenfreier WĂ€sche

Die gute Nachricht fĂŒr alle unsere Kunden: Wir liefern weiterhin eure Stoffwindeln aus. Frisch gewaschen – nach RKI-Vorgaben. Das Robert Koch Institut weiß nicht nur wie wir uns privat vor den Corona Viren schĂŒtzen können, sondern hat auch klare Regelungen fĂŒr Hotel-, Krankenhaus- und andere WĂ€schen herausgegeben, um das Überleben von Bakterien und Viren sicher auszuschließen. Dazu waschen wir bei 60 °C und benutzen ein desinfizierendes Waschmittel. Daran halten wir uns seit der GrĂŒndung des Windelservice.

Kontatkfreier Windeltausch

Wir nehmen die vorgegebenen Vorsichtsmaßnahmen des RKI auch beim Windeltausch und den BeratungsgesprĂ€chen ernst:

  • WĂ€hrend wir die Windeln ausliefern desinfizieren wir unsere HĂ€nde vor jedem Besuch.
  • Kunden können die WindelsĂ€cke vor die TĂŒre stellen und wir tauschen sie dort aus.
  • Wir verzichten auf Umarmungen und HĂ€ndeschĂŒtteln.
  • In BeratungsgesprĂ€chen zeigen wir das Wickeln mit unseren Stoffwindeln mit unseren mitgebrachten Puppe.

Sicherheit fĂŒr eure Babys im Alltag

  • Beim Stillen

Auch wenn dieser Stamm des Coronavirus gĂ€nzlich neu ist, ist es nicht das erste Virus was eine LungenentzĂŒndung auslösen kann. So sind es doch mindestens die natĂŒrlichen Inhaltsstoffe der Muttermilch, die dem Kind einen gewissen Schutz bieten.

Auch wenn eine Mutter sich mit einem Virus ansteckt, egal ob Grippe, Schnupfen oder Corona, erst nach Tagen nach der Ansteckung entwickeln sich die Symptome. All die Tage vorher ist das Baby also schon dem Erreger ausgesetzt worden. Bei Viruserkrankungen wie Masern, Röteln und Mumps wird zum weiterstillen geraten – auch hier raten Laktationsberaterinnen zum weiteren Stillen.

  • Im Tragetuch

Auch das Tragen nah am Körper stÀrkt das Immunsystem. Ein gutes Beispiel ist das KÀnguruhen von Neugeborenen, die damit wesentlich schneller an Gewicht zulegen.

Vereinbarkeit von Arbeit und Kinderbetreuung in einer Ausnahmesituation

Sonja: „Wir sind in einer Ausnahmesituation. Ich persönlich wasche mir wesentlich hĂ€ufiger die HĂ€nde. Dramatischer wird es fĂŒr mich mit der Schließung der Kitas und Schulen fĂŒr mehrere Wochen. Wir werden den Service sicherstellen, aber dafĂŒr benötige ich alle Ressourcen aus meinem Umfeld. Das wird anstrengend aufgrund der recht langen Zeit die wir in der Situation bleiben. Hoffen wir, dass wir wenigstens nicht in hĂ€usliche QuarantĂ€ne mĂŒssen.“

Franziska: „Wir sind in der glĂŒcklichen Situation, uns die Kinderbetreuung aufteilen zu können, so dass jeder ein wenig zum Arbeiten kommt. Ich merke aber, das meinem Sohn seine Freunde aus der Kita sehr fehlen, auch wenn er das noch nicht so ausdrĂŒcken kann. Wir behelfen uns gerade mit Video-Playdates. Das funktioniert ĂŒberraschend gut und hilft den Kindern zu begreifen, dass sie nicht allein sind in dieser Situation.”

Bleibt gesund, wĂŒnschen euch Franziska und Sonja

Warum StoffwindelSERVICE?

ZZZ

Ein GefĂŒhl dafĂŒr, warum es die Windelei gibt, gibt ein typischer Kommentar einer Schwangeren: „Wir leben sehr nachhaltig und mĂŒllbewusst. Wir haben nur Wolle-Seide Bekleidung schon vor der Geburt gekauft. Aber auf Wegwerfwindeln verzichten? Das kam mir nie in den Sinn!“

Er fiel nach einem Vortrag in Hoffmannsgarten von einer der anwesenden Schwangeren. Eine andere Bald-Mama ergĂ€nzte auf meine Frage, ob sie sich Stoffwindeln vorstellen können: „Wir machen schon sehr viel zum Thema Plastikvermeidung und Umweltschutz. Aber mit Kind hast du so viele Baustellen, die neu aufkommen, da muss man hinnehmen, dass es beim Thema Windeln einfach mal aufhört.“

Nachhaltigkeit ja, aber unkompliziert muss es bleiben

Die Angst sitzt tief. Sie ist vor allem bedingt durch Unwissen und dem stets mulmigen GefĂŒhl, sich zu viel aufzuhalsen. Und dann noch die Aussagen aus dem Umfeld: „Babys machen mehr Arbeit – vor allen Dingen mehr WĂ€sche!“ Stoffwindeln sind da der Tropfen, der das nervliche GerĂŒst zum Überlaufen bringt. Man weiß ja schon nicht, wie es mit Baby sein wird, aber mit Stoffwindeln scheint es sich definitiv noch mehr zu verkomplizieren als notwendig.

Deshalb gibt es uns! Wir von der Windelei wollen eine Hand reichen und zeigen, dass es komplett ohne zusĂ€tzlichen Aufwand geht. Mit dem Wissen etwas Gutes fĂŒr die Umwelt und unsere Babys zu tun.

Windeltour - Unsere WaschsĂ€cke sind gefĂŒllt mit den Stoffwindeln, der Kofferraum wird gefĂŒllt. Gleich geht es zum Stoffwindeltausch.
Die Stoffwindeln werden in Nasstaschen gelagert. Die frischen werden gegen gebrauchte getauscht.

Moderne Stoffwindeln sind retro plus Charme und Ästhetik

Allein das Wort „Stoffwindel“ scheint mir auszureichen, um sich mindestens 50 Jahre in die Vergangenheit zurĂŒckversetzt zu fĂŒhlen. Meist wandert die Waschmaschine ganz automatisch aus dem modernen Haushalt in Gedanken aus. Eine Frau mit Kopftuch und KittelschĂŒrze schwenkt eine große Holzplanke in einem riesigen Topf auf einer Feuerstelle in der KĂŒche.

Jede Messeausstellung, sei es die Babywelt oder auch der Heldenmarkt zeigt uns: In unseren GesprĂ€chen mit den werden Eltern erwarten uns große Augen. Sie sind wirklich erstaunt, wie weich sich unsere modernen, wiederverwendbaren Windeln anfĂŒhlen! Gerne gepaart mit der Aussage „Ja, die sind wieder im Kommen, ne?“  Unsere Stoffwindeln haben wirklich nichts mehr mit dem Duschvorhang-Plastik von einst gemein. Und dann auch noch so ein niedliches Design! Und richtig: wir gehen mit der Zeit und waschen ebenfalls vollautomatisch – wie wohl die meisten von uns.

Stoffwindeln – unkompliziert und ohne Aufwand!

Unsere Mission ist es, den werdenden Eltern die Möglichkeit zu bieten, sich komplett entspannt mit dieser umweltfreundlichen Alternative zu beschĂ€ftigen. Nicht zuletzt tut man dabei auch etwas Gutes fĂŒr die Gesundheit des eigenen Kindes. Und unsere Kinder sind es ja auch, denen wir alle einen lebenswerten Planeten hinterlassen wollen.