Startnext und die Windelei – ein guter Austausch

Egal was wir mit den lieben Menschen der Startnextler unternehmen: es macht uns Riesenspaß!

Die Geschichte begann damals – Anfang 2019. Wir starteten unser Crowdfundingprojekt. Unser Ziel: Die Windelei in München mit Startkapital für Windeln auszustatten.

Wir haben alle mitbekommen: Wir, insbesondere Franzi hat genau das sehr erfolgreich gewuppt.

Unsere gemeinsame Geschichte geht weiter

Sonja sprach mit ihnen in Kreuzberg über unser Start-up.
Hört es euch gerne an „Warum haben Babys ein Nachhaltigkeitsproblem?“: Podcastfolge Nr. 25

Franzi gab ein Video-Interview, es wird am 4.5. auf Instagram von Startnext gezeigt . Hier im Fokus: die Initiative „Vordenkerinnen“ für Gründerinnen & Selbständige. In deren Rahmen die Geschichten mutiger Gründerinnen & Selbstständigeim Vordergrund stehen: 12 Projekte aus der DACH-Region, deren Geschichten Startnext für besonders bemerkenswert und ermutigend halten.

Aus aktuellem Anlass: Großartige Hilfsaktion bei Startnext

All das rückt derzeit natürlich derzeit in den Hintergrund. Die tollen Menschen bei Startnext haben eine Hilfsaktion gestartet: Alle Projekte die zur vom Shutdown betroffene Kreative und Gründer*innen werden realisiert, egal wieviele Spenden sie erhielten! Schaut euch hier um, unterstützt eure Musiker, Theater, Museen, etc!

Hier geht es zur Hilfsaktion

7 sichere Anzeichen dafür, dass Dein Baby glücklich ist

Du hast (bald) einen kleinen Wurm im Arm. Du lächelst ihn an, gleichzeitig kreisen in deinem Hinterkopf sorgenvoll die Gedanken was für eine Welt du Deinem Kind bietest. Du schaust Dein Baby nochmal an: ist es glücklich? Wir haben dir hier die wichtigsten Anzeichen zusammengetragen, damit du sicher sein kannst, dass es deinem Baby gut geht bzw was für ein Unbehagen es sein kann!

  1. Der Brustkorb hebt und senkt sich, Dein Baby schläft seelig

Ein Engelslächeln huscht deinem Baby vielleicht im Schlaf über sein Gesicht. Nein, es ist kein bewusstes Zeichen, aber nimm es als Wohlfühlsignal. Kein Weinen, kein grimmiges Gesicht. Wie wunderbar. Rundum zufrieden.

  1. Es schaut zu dir, nimmt seine Umgebung wahr, erfreut, ruhig

Vielleicht liegt es im Kinderwagen ganz ruhig und schaut den sich im Wind bewegenden Blättern zu. Vielleicht sieht es die Sonnenstrahlen durchscheinen oder beobachtet einen Schmetterling. Es hängt an deinem Brustkorb in der Trage, atmet deinen Duft. Es schaut ein wenig nach links und rechts, vielleicht reckt sich dein Baby auch etwas aus der Trage heraus.

Vielleicht ist die nächste Situation, dass es sich wieder einmümmelt bei dir oder

  1. Du kannst dich voll und ganz auf dein Gefühl verlassen

Oder genau die nächste Situation lässt dein Kind etwas unruhiger werden. Es will mehr sehen. Neugierig wird es zappeliger und deshalb unzufriedener. Das fühlst du sehr gut mit, du wirst es aus der Trage lösen oder einfach darin etwas anheben, wirst es aus dem Kinderwagen nehmen auf deinen Arm und ihm die Umgebung zeigen. Vertraue dir und deinem Gefühl, auch das wird dein Baby glücklich machen

  1. Dein Baby lächelt schon oder lacht

Das größte Kompliment, die stärkste Motivation für Eltern sich zum Clown zu machen. Die beste und eindeutigste Reaktion auf einen positiven Moment für dein Baby ist sein Lächeln und später sein Lachen.

  1. Deine Nähe, Deine Sicherheit

Zu viel Trubel, zu viel Lärm kann Deinem Kind Unbehagen bereiten. Damit ist nicht der Besuch eines Rockkonzerts gemeint, sondern dafür reicht schon der Besuch in einer Shopping Mall aus. Manche Babys mögen es aber auch gerade in Gesellschaft mit Hintergrundgeräusch einzuschlafen. Das erinnert gerne an Erwachsene, die den TV auch dafür misbrauchen. In beiden Fällen bist Du die Sicherheit, die spürbare Nähe, Deine Stimme, die beruhigt, dein Arm, dein Duft, der deinem Kind vermittelt, das alles gut ist.

  1. Hunger stillen, auch der kleine Nachdurst

Je nach Temperament und Stimmung muss dein Baby nicht gleich losweinen, wenn es sich nicht wohl fühlt. Gerade als Neugeborenes ist es eher ein hin- und herwinden. Hunger ist immer eine Möglichkeit, die zunächst in Betracht gezogen werden sollte. Aber wenn Dein Baby gerade erst getrunken hat benötigt es einfach nur einen kleinen Nachschub?

  1. Windeln frisch gewickelt

Auch ein voller Darm oder volle Blase kann zu Bewegungsdrang führen. Halte dein Baby einfach mal ab, dann erleichtert es sich vielleicht lieber ohne eine Windel. Du musst dann nicht warten, bis die Windel voll ist! (Zum Thema Windelfrei hatten wir hier schon mal einen Blogbeitrag verfasst)

Es kann natürlich auch sein, dass gerade wenn die Windel voll ist, dein Kind unruhig wird – es mag einfach die nasse Umgebung nicht. In beiden Fällen sei nicht genervt, sondern nimm es als wirklich tolles Zeichen, dass Dein Baby seine Ausscheidungen spürt und bewusst wahrnimmt. Wickel es und sprich dabei mit ihm freundlich und fröhlich. Lasst eurem Kind genau das weiterhin spüren mit Stoffwindeln zum Beispiel, dann wird das Thema Trockenwerden vermutlich vor dem zweiten Geburtstag erledigt sein.

„Ist doch super, mit Mitte 20 schon Geschichten im Großmutterstil parat zu haben.“

Aus der Blog-Serie „Elternsein und Elternwerden in Coronazeiten“:

Schwanger mit dem 1. Kind, kurz vor der Entbindung und das zu Corona-Zeit? Welche Sorgen umtreibt sie? Welche Gedanken macht sie sich? Wir haben uns in unserem Kundenkreis umgehört. Hier berichtet Jana, Schwanger im 10. Monat, Berlin-Moabit.

Windelei: Wir erleben gerade eine absolute Umkehr unseres Soziallebens – die wohl sogenannten „unsichere Zeiten“. Und du bekommst dein 1. Kind, Dein errechneter Geburtstermin war der 14.4. – wie fühlt sich die Situation an für dich?

Jana: Es ist wirklich verrückt, ausgerechnet in dieser Zeit ein Baby zu bekommen. Zwei Ereignisse, die mich manchmal überfordern und die ich noch nie zuvor erlebt habe, zeitgleich zu durchleben, ist ziemlich anspruchsvoll. Es ist aber wunderschön, zu bemerken, was für ein wahnsinnig tolles, aufmerksames Umfeld ich habe. Alle meine Freund*innen und auch viele Bekannte melden sich regelmäßig bei mir und bieten mir an, für mich einkaufen zu gehen oder fragen nach, wie sie mich unterstützen können. Die zwangsläufige Entschleunigung meines Alltags nun zum Ende der Schwangerschaft nehme ich tatsächlich als bereichernd war – ich glaube, ich komme so gerade mehr zur Ruhe als unter gewöhnlichen Umständen. Natürlich kommen mir manchmal auch Szenarien in den Kopf, wie ich völlig isoliert und hilflos mit einem Säugling in meiner Wohnung gefangen bin – dann versuche ich mir vorzustellen, wie wir in zehn Jahren erzählen können, was für schwere Zeiten das waren. Ist doch super, mit Mitte 20 schon Geschichten im Großmutterstil parat zu haben.

Humor mit dickem Bauch: Tiefbau(ch)
Passender Hintergrund im 10. Monat: „Tiefbau Bauch“.

Windelei: Wie gehst du derzeit mit dem Corona-Social-Distancing um? Welche Gedanken machst du dir wegen deines Kindes?

Jana: Ich nehme das social distancing sehr ernst. Solange es mir psychisch noch gut damit geht, möchte ich Kontakt meiden. Ich wohne aber in einer WG und ohne die würde ich ziemlich sicher jetzt etwas anderes sagen. Ich gehe auch jeden Tag alleine spazieren. Da ich ja weiß, dass ich in den nächsten Tagen in ein Krankenhaus gehen werden muss, käme es mir äußerst verantwortungslos vor, eventuell infiziert zu sein. Dass das Baby mit seinem kaum vorhandenen Immunsystem eine potentielle Infektion vielleicht doch nicht so gut weg steckt, wie es in den Medien behauptet wird, macht mir die größten Sorgen. Daher empfinde ich es als sinnvoll, diese Kontaktsperre auch nach der Geburt ernst zu nehmen, und gleichzeitig frage ich mich, ob sich dann für mich auf Dauer nicht ein Gefühl des Alleingelassen seins einstellt.

Windelei: Wie stellst du dir die Geburt und euer Wochenbett vor? Was hast du schon alles organisiert, was lässt du auf dich zukommen?

Jana: Meine hauptsächliche Organisation bestand eigentlich darin, mir selbst zu vermitteln, dass ich eh nichts organisieren kann. Ich habe Kleidung, Windeln und ein Tragetuch für das Baby – und noch mehr Sachen, natürlich, ich habe so viel geschenkt bekommen. Und ich habe einen leeren Terminkalender. Also ich bin bereit für schlaflose Nächte. Ich habe mir auch eine analoge Kamera gekauft – das war mir wichtig, dass man die Entwicklung des Babys zwar dokumentiert, aber nicht so überbordend, wie das schnell passiert, wenn man immer mit dem Handy fotografiert.

Die Geburt stelle ich mir gar nicht vor – die wird so, wie sie wird, und das ist dann auch okay. Für das Wochenbett ist mir am wichtigsten, dass ich ein frisch bezogenes Bett habe, wenn ich aus dem Krankenhaus komme. Alles andere wird sich ergeben.

Windelei: Du bist Alleinerziehend. Darauf konntest du dich schon mit der Schwangerschaft einstellen. Gibt es Dinge die Dir da vielleicht mehr Angst oder Gelassenheit bringen als in einer Partnerschaft?

Jana: Gelassenheit insofern, dass es mich mit Sicherheit sehr viel mehr stressen würde, mit einem Menschen zusammen zu sein, in den ich nicht verliebt bin – nur wegen des Kindes. Also im Kontext dieses konkreten Kindes mit diesem konkreten Mann gibt es keine andere Option als alleinerziehend. Wobei es ja auch zwei Formen von alleinerziehend gibt, getrennt erziehend oder eben, wenn wirklich nur ein Elternteil Verantwortung übernimmt. Da letzteres bei mir scheinbar der Fall sein wird, frage ich mich manchmal, wie das mit zunehmendem Begreifen des Kindes wohl werden wird – ich selbst kann sehr schlecht mit Ablehnung umgehen und denke, dass es besonders unbegreiflich und verletzend ist, wenn man vom eigenen leiblichen Vater abgelehnt wird, weil die Umstände unpassend sind, für die man selbst als Kind nun wirklich nicht verantwortlich ist.

„Ich kann eine Stunde Sport machen – ein Luxus, den ich vorher nicht hatte“

Aus der Blog-Serie „Elternsein und -werden in Coronazeiten“:

Wie fühlt sich das Leben einer Familie mit Baby in dieser Corona-Zeit an? Welche Auswirkungen hat der Virus auf ihr Leben? Wie bekommen sie Kind, Beruf und Social Distancing organisiert? Wir haben uns in unserem Kundenkreis umgehört. Hier berichtet Christiane., Mama von sechs Monate altem Sohn aus Berlin-Köpenick.

Windelei: Eine neue Zeit lässt die Welt scheinbar stillstehen. Was hat sich mit dem Kontaktverbot und Social Distancing bei euch in der Familie geändert?

Christiane: Wir geniessen, dass jetzt auch der Papa zuhause ist. Obwohl er im Homeoffice sehr diszipliniert arbeitet, haben wir trotzdem mehr Zeit früeinander, jeden Tag ein gemeinsames Mittagessen und ich kann um 17.00 eine Stunde Sport machen – ein Luxus den ich vorher nicht hatte. Natürlich  sind die Babykurse und Mami-Treffs weggefallen, dafür sind mein Sohn und ich wieder sehr viel im Wald unterwegs. Das erinnert mich sehr an die allerserste Zeit nach dem Wochenbett. Auch kulinarisch hat sich einiges geändert: Wir bzw. ich koche täglich 2 mal frisch und probiere viele neue Rezepte aus, das macht uns allen richtig Spaß. Eingekauft wird nur noch alle 5-6 Tage, d.h. das Wochenmenü muss gut geplant werden.

Windelei: Gib uns einen kleinen Einblick in den Alltag mit deinem Kind. Wie verbringt ihr euren Tag?

Christiane: Wir stehen gegen 8 Uhr auf, ich mache mich und meinen Sohn fertig. Nach einem schnellen Obstsalat geht es mindstens eine Stunde in den Wald, denn der Vormittagsschlaf steht an und morgens sind noch nicht so viele Leute spazieren. Dann spielt mein Sohn ein bisschen auf seiner Matte/ unter seinem Spielbogen und ich koche Mittagessen. Nach dem gemeinsamen Essen gibt es einen Mittagsschlaf von ca. 1 h, danach wird gespielt und gekuschelt. 1 Mal in der Woche heize ich die Wohnung schön warm und wir machen PEKIP zuhause oder Babymassage. Um 17 Uhr ziehe ich mich für meinen Sport zurück, danach kochen und essen wir zusammen. Dann wird unser Sohn „bettfertig“ gemacht und wir haben noch 1-2 h für uns, bevor wir auch schalfen gehen.

Windelei: Wieviele Gedanken machst du dir um eure nahe und ferne Zukunft und speziell die deines Kindes. Hat sich da etwas geändert, seitdem Corona bei uns angekommen ist?

Christiane: Ich mache mir ein wenig Sorgen um meine berufliche Zukunft, da meine Branche immer sehr unter Wirtschaftskrisen leidet. Ansonsten versuche ich aktuelle Entscheidungen nicht von Dingen, die eventuell in der Zukunft passieren werden, beeinflussen zu lassen und mit meiner Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt zu bleiben. Bezogen auf unseren Sohn mache ich mir keine Sorgen.

Windelei: Was lässt dich positiv nach vorne schauen?

Christiane: Ich glaube sehr daran, dass diese Virus-Krise und noch weitere Ereignisse einen neuen Zeitabschnitt einläuten, in dem wir alle wieder ein bisschen zu uns kommen, uns auf unsere eigentlichen Skills und Wünsche besinnen, von unnötigen Konsum Abstand halten und den Egoismus in den Keller sperren.

„Die größte Angst der Frauen ist, dass die Partner nicht mit in den Kreißsaal dürfen.“

Aus der Blog-Serie „Elternsein und Elternwerden in Coronazeiten“:

Traumberuf Hebamme: Babys in diese Welt hineinhelfen, Mütter und Eltern begleiten. Und jetzt: Abstand und gleichzeitig neue Ängste bei den Frauen besprechen. Wir haben uns in unserem Hebammenumfeld umgehört. Hier berichtet Hebamme Cornelia, besucht mal ihren Instagram-Account Frau Hebamme:

Windelei: Wie hat sich deine Arbeit verändert als freiberufiche Hebamme?

Cornelia: Meine Arbeit verändert sich derzeit extrem, unter anderem dürfen wir jetzt Telemedizin nutzen. Ich habe meinen Frauen eine Email geschrieben, dass sie sich einen bestimmten Videodienst herunterladen sollen, über den wir verschlüsselt in Kontakt bleiben können. Meine schwangeren Frauen versuche ich nach Möglichkeit nur noch darüber zu betreuen. Zum einen um mein persönliches Risiko zu minimieren, mich nicht anzustecken, zum anderen zum Schutz meiner Frauen, auch hier eine Weitergabe des Virus hier zu vermeiden. Meistens geht das auch, aber wenn ich merke, dass ein Treffen notwendig ist, weil ich einige Handgriffe an der Frau durchführen muss oder weil die Frauen bestimmte Therapien wie Kinesiotaping brauchen, fahre ich natürlich auch weiterhin raus.
Im frühen Wochenbett fahre ich natürlich zu meinen Frauen. Auch ihnen sage ich, dass sie Besuche stark einschränken sollen. Ich empfehle ihnen, dass nur noch die Eltern bei meinem Besuch anwesend sind und bitte 2m Abstand halten, wenn es möglich ist. Das geht natürlich nicht wenn ich die Mutter oder das Baby untersuche. Die Hygienevorschriften habe ich nochmal höher für mich selber gesetzt, als eh schonSo trage ich jetzt immer einen Mund-Nasen-Schutz beim Arbeiten und habe meine geliebte schöne Hebammentasche gegen eine leichter zu desinfizierende Plastikbox getauscht. 

Hebamme mit Mundschutz
Mit Mundschutz zur Mutter und Baby unterwegs

Wenn ich merke, dass nicht mehr so viele körperliche Untersuchungen notwendig sind, versuche ich auch die späten Wochenbetten auf Videotelefonie umzustellen. Außerdem habe ich allen meinen Frauen im Wochenbett gesagt, sie sollen sich eine Babywaage besorgen, weil ich auch für den Fall der Fälle, dass ich selber in Quarantäne muss, vorsorgen möchte. Sollte ich mich also infizieren, aber vielleicht nur leichte Symptome haben, kann ich sie so weiterhin per Videotelefonie betreuen.

Windelei: Und was hat sich im Kreißsaal geändert?

Cornelia: In meinem Kreißsaalarbeit ist es jetzt, dass nur noch eine genannte Person mit in den Kreißsaal und zu Besuch kommen darf. Das ist meist der Vater. Ich muss sagen, dass sich das bei uns sehr positiv auswirkt. Es tut den Frauen gut, da sie viel mehr Ruhe haben, um ihr Neugeborenes kennenzulernen. Außerdem entlastet uns das als Personal total, weil wir merken, dass wir deutlich weniger Diskussionen führen müssen zum Beispiel mit Leuten, die am liebsten schon direkt nach der Geburt in den Kreißsaal hinein wollen, um Mutter und Kind zu sehen. Und genau das fällt jetzt weg.

Die Väter dürfen bei der Geburt bei uns dabei sein und einmal am Tag für eine Stunde zu Besuch kommen. Die Familienzimmer bieten wir weiterhin an.

Ansonsten werden die Babys geboren wie immer. Wir haben auch nicht weniger zu tun, auch deshalb ist die Kreißsaalarbeit gleich geblieben. Dennoch muss ich betonen, dass auch für uns die Situation dynamisch ist. Das heißt wir passen uns immer wieder den eventuell neuen Regeln an. Zu Beginn eines jeden Dienstes gehört es für mich mittlerweile dazu, einmal zu schauen, wie die aktuellen Regelungen sind.

Windelei: Welche Sorgen haben die Frauen, die kurz vor der Geburt stehen derzeit? Wie gehst du damit um?

Cornelia: Die größte Angst der Frauen ist, dass die Partner nicht mit in den Kreißsaal dürfen. Da das ja bei uns gestattet ist, kann ich ihnen diese Angst schnell nehmen. Viele Schwangere haben auch Sorge sich selber zu infizieren. Meist besprechen wir diesen Umstand, sie sind selber gut informiert, schließlich sieht es bislang so aus, dass sie nicht zur Risikogruppe gehören. Ich nehme ihnen das ab, indem ich lange und in Ruhe mit ihnen über ihre Ängste rede und sie über die Sachebene versuche zu erreichen. Das funktioniert meist sehr gut.

Hebamme Cornelia
Hebamme Cornelia – ein Lächeln auch in schwierigen Zeiten

Windelei: Was stimmt dich positiv?

Cornelia: Was mich persönlich positiv bleiben lässt ist zum einen die Welle an Solidarität, die man jetzt erlebt. Ich bin selber Mama und habe meinen 1,5 jährigen Sohn, der genauso lacht und genauso Späße macht, wie sonst auch. Da sieht man einfach: Kinder zeigen einem worauf es ankommt. Die sind trotzdem fröhlich und freuen sich über den Sonnenschein und das lässt mich positiv bleiben. Genauso im Beruf: Die Eltern freuen sich riesig über ihr Kind und das ist einfach was Gutes in unserem Job. Das ist einfach schön zu sehen und hilft einem weiterzumachen.

Windelei: Was glaubst du, was sich persönlich ändern wird nach der Pandemie?

Cornelia: Ich erhoffe mir durch die Coronakrise, dass Berufe die jetzt als systemrelevant eingestuft werden, endlich auch einen Schub erhalten, was Bezahlung, was gesellschaftliche Anerkennung angeht. Sonst sind diese Berufe nur durch schlechte Bezahlung, schlechte Arbeitszeiten und damit nicht die tollsten Bedingungen in den Köpfen gewesen. Und vielleicht bleibt davon ja auch ein wenig hängen.

„Durch Corona gibt es keine äusserlichen Anreize, dass wir zu früh das Haus verlassen“

Aus der Blog-Serie „Elternsein und Eltern werden in Coronazeiten“:

Ein Baby in die Welt setzen, gerade jetzt, wo die Welt Kopf steht. Was macht das mit einem? Wie lässt es sich aushalten? Wir haben uns in unserem Kundenkreis umgehört. Hier berichtet Markus S., seit 27.3.2020 Vierfachpapa, Berlin-Pankow:

Windelei: Viele Menschen leben gerade zwischen Panik, Freiheitsberaubung und Bekämpfung der Unwissenheit – und ihr bekommt ein Kind. Das Wunderbarste was jedem, der es sich wünscht, persönlich passieren kann. Wie empfindest du/ihr in dieser Zeit gerade?

Markus: Die Corona Zeit unterstützt uns in einem friedvollen Miteinander in der Familie. Seit Mitte März 2020 haben wir uns Schritt für Schritt immer mehr in unser eigenes “Nest” in Berlin zurückgezogen, einen gemeinsamen Rhythmus mit unseren drei Kindern (4, 8, 10 Jahre) zuhause gefunden und auf die Geburt vorbereitet. Anfänglich war vor allem ich als Papa noch sehr von den Corona-Hype-Nachrichten gefangen. Dies konnte ich langsam loslassen und die Bedürfnisse der Mutter und der Kinder kamen in den Vordergrund.
Am 27. März 2020 hat dann Johanna Veronika das Licht der Welt zu Hause erblickt. Auch Johanna kann die ruhige Zeit geniessen und durch Corona gibt es keine äusserlichen Anreize, dass wir zu früh das Haus oder Mama Miriam das Wochenbett verlässt.
Als Bewohner von Pankow ist die Zeit für uns im wahrsten Sinne des Wortes ruhig da wir fast keine Flugzeuge im Anflug auf Tegel mehr hören 🙂

Windelei: Wie durftest du als Papa die Geburt begleiten? Gab es spezielle Vorkehrungen was den Schutz vor Corona betrifft?

Markus: Wir hatten schon immer eine Hausgeburt geplant. Corona hatte dabei keinen Einfluss. Als Papa durfte ich ganz nahe bei der Geburt dabei sein und ich habe Johanna “aufgefangen” und abgenabelt. Ich war bei den letzten zwei Geburten auch sehr nah dabei. Doch wieder war es ein neues und sehr bewegendes Erlebnis. Es ist unglaublich zu sehen welche Leistung – sowohl körperlich als auch seelisch – eine Frau bei der Geburt vollbringt. Durch Hypnobirthing und “Die Friedliche Geburt” war es eine anstrengende aber ruhige und natürliche Geburt. Auch unsere drei ersten Kinder konnten direkt nach der Geburt dabei sein und das Wunder eines neuen Menschen sehen und spüren. Insgesamt ein sehr verbindendes und erdendes Erlebnis welches aus meiner Sicht sehr passend zu der aktuelle Corona-Zeit ist.

Windelei: Als moderne Nomaden sind euch homeschooling und kitafreie Erziehung sehr bekannt. Ihr habt schon drei weitere Kinder. Welche Tipps hast du, um mit so vielen Menschen auf kleinem Wohnraum miteinander klar zu kommen, Strukturen zu wahren und eventuell gesetzte Ziele mit den Kindern umzusetzen?

Markus: Als digitale Nomaden würde ich uns nicht bezeichnen. Miriam und die Kinder leben nicht in Deutschland um rechtlich erlaubt Freilerner zu sein. Natürlich arbeiten wir viel digital und sind viel unterwegs 🙂 Somit ist das ständige Zusammenleben von Eltern und Kinder “normal” für uns. Unser Ziel ist es unseren Kindern auf Augenhöhe zu begegnen, Gemeinschaft zu leben und sie wo immer nötig zu untersützten. Jeder darf bei uns seine Bedürfnisse ausdrücken und wir suchen gemeinsam – meist am Frühstückstisch – nach den nötigen Schritten um diese zu erfüllen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Regeln oder Tipps nur kurzfristig etwas bringen. Für das langfristige Zusammenleben braucht es ein achtsames Beobachten der kindlichen Bedürfnisse und das Schaffen einer dauerhaften eigenen (der Eltern) stressfreien und entspannten Grundhaltung. Ein paar unserer Ansätze haben wir in einem Blog zusammengefasst.
Nicht nur die Entscheidung für diesen Weg ist schwierig. Auch der Weg selber und das ständige Weiterentwickeln bringen viele Herausforderungen mit sich.Insgesamt fühlt sich der Weg für mich aber sehr stimmig und richtig an. Durch viel Ausprobieren, Lesen und Besuch von Seminaren haben wir uns einen umfangreichen Methodenkasten angeeignet. Das Fühlen der eigenen Gefühle und Emotionen steht dabei immer im Vordergrund. Seit 2010 teilen wir unsere Erfahrungen und Entwicklungen auch mit Familien die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen durch Seminare und Coaching.

„Druck macht mir vor allem der Gedanke, Thees nicht ausreichend fordern und fördern zu können“

Aus der Blog-Serie „Elternsein und Eltern werden in Coronazeiten“:

Wie fühlt sich das Leben einer Mama mit Kleinkind derzeit an? Welche Auswirkungen hat Corona auf ihr Leben? Wie bekommen sie Kind, Beruf und Social Distancing organisiert? Wir haben uns in unserem Kundenkreis umgehört. Hier berichtet Constanze S., Mama von 20 Monate altem Sohn aus Kreuzberg.

Windelei: Eine neue Zeit lässt die Welt scheinbar stillstehen. Was hat sich mit dem Kontaktverbot und Social Distancing bei euch in der Familie geändert?

Constanze: Tatsächlich gar nicht so viel, außer dass wir natürlich viel mehr Zeit miteinander, insbesondere auch zu dritt, verbringen. Das genießen wir auch sehr. Vielleicht sind wir etwas lockerer im Umgang mit Medien geworden. Wir videotelefonieren z.B. viel öfter mit Oma und Opa und machen auch schon mal das ein oder andere Video mehr an. Z.B. Kindertanz zum mitmachen, die Hunde von Freddies Bruder und seiner Frau oder – wenn gar nichts anderes mehr hilft – ausrückende Feuerwehrautos und Krankenwagen – auf Youtube findet man ja glücklicherweise für jeden Geschmack etwas!

Windelei: Gib uns einen kleinen Einblick in den Alltag mit deinem Kind. Wie verbringt ihr euren Tag?

Kind knetet auf einem Tablet
Kleinkindbeschäftigung während Corona

Constanze: Thees ist pünktlich wie ein Uhrwerk gegen 7.00 Uhr wach. Oft darf einer von uns beiden noch liegen bleiben, während der andere die ersten beiden Stunden des Tages mit Kaffee kochen, Frühstück und spielen übernimmt.
Meist weiß Thees den Vormittag noch gut, wie er sich beschäftigen möchte, so dass wir ihn größtenteils freispielen lassen. Bude bauen, Suppe aus Quetschiedeckeln kochen oder seine Schleicht-Tiere sortieren sind momentan die Favoriten. Gerne guckt Thees auch auf einem Hocker stehend bei der Zubereitung des Mittagessens zu und hilft beim Tisch abräumen. Einer von uns beiden betreut ihn dabei, während der andere im Homeoffice sitzt.
Zwischen 11.30 und 14:00 Uhr ist Mittagszeit – erst Essen, dann Schlafen – mit etwas Glück eine gute Stunde, mehr war da leider noch nie drin.
Nachmittags gibt es einen Obstsnack und anschließend machen wir einen Spaziergang. Hinterm Haus befindet sich eine Baustelle mit zwei Kränen – da gibt es immer etwa szu sehen, so dass die Spielplatzschließung nicht so schwer fällt.
Bis zum Abendessen, wenn das Freispielen schon etwas schwerer fällt, versuche ich Thees Angebote zu machen, z.B. mit Fingermalfarben oder Knete. Sehr gerne schauen wir uns auch Bücher an. Abendessen gibt es gegen 18:00 Uhr und da wir momentan versuchen, das Töpfchen in das Abendritual zu integrieren, kann das Fertigmachen fürs Bett schon mal sehr ausgiebig dauern. Anschließend wird noch im Bett gelesen und wenn wir selbst nicht mit einschlafen, beginnt gegen 19.30 Uhr die Elternzeit.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass Social Distancing auch die Möglichkeit bietet, all die Bastel- und Spielideen umzusetzen, die schon so lange auf meiner Liste stehen, oder auch mal Projekte wie „Kleiderschrank aussortieren“ anzugehen. Mehr Zeit hat Corona allerdings nicht gebracht…solche Sachen fallen nach wie vor in die Abenstunden.

Kleinkind schaut durch das Glas einer Innentüre
„Unsere Homeoffice-Realität – meist fühlt man sich recht beobachtet…“

Windelei: Wieviele Gedanken machst du dir um eure nahe und ferne Zukunft und speziell die deines Kindes. Hat sich da etwas geändert, seitdem Corona bei uns angekommen ist?

Constanze: Erstaunlicherweise habe ich (noch) keine Existenzängste, obwohl wir beide in Kurzarbeit sind – ich bin optimistisch, dass wir spätestens nach dem Sommer wieder durchstarten können. Druck macht mir vor allem der Gedanke, Thees nicht ausreichend fordern und fördern zu können – ich habe die Arbeit der Kindergärtnerinnen tatsächlich nochmal sehr viel mehr schätzen gelernt in den letzten zwei Wochen.
Ich hab schon das Gefühl, dass Thees die soziale Interaktion mit den anderen Kindern fehlt, auch wenn er dass mit seinen 1,5 Jahren noch nicht klar artikuliert. Ich merke allerdings, dass wir in den letzten Tagen sehr viel mehr „gugge“ und mitspielen mussten.

Windelei: Was lässt dich positiv nach vorne schauen?

Constanze: Vor allem das gute Wetter. Wenn morgens bereits die Sonne scheint, ist das enorm hilfreich für die Laune und lässt die Vorfreude auf den Sommer wachsen. Selbst wenn da noch immer nix mit Picknicks oder Baden am See sein sollte, haben wir glücklicherweise einen Balkon, der dieses Jahr auch etwas Ernte abwerfen und demnächst entsprechend präpariert werden soll.
Gegen soziale Isolation machen wir mit unseren Freunden regelmäßig Video-Konferenzen, wobei immer jemand ein Spiel o.ä. vorbereitet – und ganz ehrlich: dadurch, dass das bequem von der Couch aus geht, sind wir häufiger bei solchen Treffen dabei als vor Corona.

Schauen wir in die Zukunft

So, wir sind vollgestopft mit Corona-Gedanken. Oder mit den Gedanken, wie man Corona wenigstens für eine Minute aus dem Kopf kriegt.

Aus dem Abwarten in Aktion kommen

Wir liefern weiter aus. Wir waschen weiterhin für unsere Kunden. Mit noch mehr Akribie achten wir auf alle gebotenen Sicherheitsvorkehrungen von Desinfektion bis Sicherheitsabstand, geschlossenen Türen beim Windeltausch und den RKI- Hygienevorschriften zum Waschen der Windeln. Nichtsdestotrotz haben auch wir die Unsicherheit die uns alle ergriff, zu spüren bekommen. Neukunden sagten Termine wieder ab, weil sie aufs Land flüchteten, andere meldeten sich nur zögerlich zurück. Für alle haben wir größtes Verständnis! Es ist ruhiger geworden insgesamt.

Aus der Starre wieder den Blick nach vorne richten

Woran wir fest glauben ist, dass wir alle bald wieder in Aktion kommen werden. Wir waren 3 Wochen in Abwartestarre „Wie weit geht die Eskalation zur Sozialen Abschottung?“. Nun sind wir bei der für uns alle sehr krassen Form von Zweierkonstellation und Kleinstfamilienzusammensein angekommen – wir können uns hier mit unserem Verhalten einrichten so langsam. Uns eine neue Sicherheit in der großen Unsicherheit schaffen. Das ermöglicht auch den Blick wieder nach vorne zu richten. Pläne zu schmieden, nicht wissend, wie lange diese Einschränkung bestehen bleibt, aber absolut wissend, dass es irgendwann nur wieder besser werden kann.

Unsere Situation, unser Blick nach vorne

Sonja: „Ich habe es an mir selber gemerkt. Stornierung diverser Aktionen wie Urlaub, Zugfahrten und dann die Kitaschließung. Uff, harte Sache. Ich richte mich darin ein. Ich vermisse vieles, wie wir alle vermutlich. Heute habe ich eine Nachbarin im Park getroffen. Wir haben gequatscht inklusive Abstand, wissend, dass alle anderen uns zuhören können. Irgendwie geht es also. Ich richte mich ein, anders gesagt. Aber: Ich schaue auch nach vorne mittlerweile. Die Entschleunigung tut uns gut. Ich liebe es, wenn neue Wege gefunden werden – und davon wird es bald sehr viele geben!“

Franziska: „Diese Woche habe ich beim Ausliefern der Windeln eine wirklich herzzerreißende Szene miterlebt: Eine Mama mit ihrer Tochter im Grundschulalter stand vor dem Balkon des Schulfreundes. Sie sangen lauthals „Happy Birthday“ für ihn und stellten anschließend sein Geburtstagsgeschenk vor der Tür ab. Zum einen war die Situation natürlich wunderschön, andererseits musste ich später im Auto ein paar Tränen vergießen. Ich glaube, das zeigt ganz gut die Zerrissenheit, in der wir gerade stecken, und wie emotional fordernd diese Zeit für uns ist. Ich bin gespannt, wie wir später einmal darauf zurückschauen werden.“

Virenfreier Windeltausch

Puh, was haben wir lange überlegt, ob wir der Corona-Epidemie in unserem Blog Platz geben wollen. Selber zwischen leicht genervt aber auch angespannt, dem Wunsch nicht immer nur dieses Thema zu hören und der Realität unseren Arbeitsalltag dem anzupassen hin und hergerissen, wollen wir  unseren Kunden darin bestärken, dass uns die Sicherheit stets Priorität hat.

Wir fahren weiter – mit virenfreier Wäsche

Die gute Nachricht für alle unsere Kunden: Wir liefern weiterhin eure Stoffwindeln aus. Frisch gewaschen – nach RKI-Vorgaben. Das Robert Koch Institut weiß nicht nur wie wir uns privat vor den Corona Viren schützen können, sondern hat auch klare Regelungen für Hotel-, Krankenhaus- und andere Wäschen herausgegeben, um das Überleben von Bakterien und Viren sicher auszuschließen. Dazu waschen wir bei 60 °C und benutzen ein desinfizierendes Waschmittel. Daran halten wir uns seit der Gründung des Windelservice.

Kontatkfreier Windeltausch

Wir nehmen die vorgegebenen Vorsichtsmaßnahmen des RKI auch beim Windeltausch und den Beratungsgesprächen ernst:

  • Während wir die Windeln ausliefern desinfizieren wir unsere Hände vor jedem Besuch.
  • Kunden können die Windelsäcke vor die Türe stellen und wir tauschen sie dort aus.
  • Wir verzichten auf Umarmungen und Händeschütteln.
  • In Beratungsgesprächen zeigen wir das Wickeln mit unseren Stoffwindeln mit unseren mitgebrachten Puppe.

Sicherheit für eure Babys im Alltag

  • Beim Stillen

Auch wenn dieser Stamm des Coronavirus gänzlich neu ist, ist es nicht das erste Virus was eine Lungenentzündung auslösen kann. So sind es doch mindestens die natürlichen Inhaltsstoffe der Muttermilch, die dem Kind einen gewissen Schutz bieten.

Auch wenn eine Mutter sich mit einem Virus ansteckt, egal ob Grippe, Schnupfen oder Corona, erst nach Tagen nach der Ansteckung entwickeln sich die Symptome. All die Tage vorher ist das Baby also schon dem Erreger ausgesetzt worden. Bei Viruserkrankungen wie Masern, Röteln und Mumps wird zum weiterstillen geraten – auch hier raten Laktationsberaterinnen zum weiteren Stillen.

  • Im Tragetuch

Auch das Tragen nah am Körper stärkt das Immunsystem. Ein gutes Beispiel ist das Känguruhen von Neugeborenen, die damit wesentlich schneller an Gewicht zulegen.

Vereinbarkeit von Arbeit und Kinderbetreuung in einer Ausnahmesituation

Sonja: „Wir sind in einer Ausnahmesituation. Ich persönlich wasche mir wesentlich häufiger die Hände. Dramatischer wird es für mich mit der Schließung der Kitas und Schulen für mehrere Wochen. Wir werden den Service sicherstellen, aber dafür benötige ich alle Ressourcen aus meinem Umfeld. Das wird anstrengend aufgrund der recht langen Zeit die wir in der Situation bleiben. Hoffen wir, dass wir wenigstens nicht in häusliche Quarantäne müssen.“

Franziska: „Wir sind in der glücklichen Situation, uns die Kinderbetreuung aufteilen zu können, so dass jeder ein wenig zum Arbeiten kommt. Ich merke aber, das meinem Sohn seine Freunde aus der Kita sehr fehlen, auch wenn er das noch nicht so ausdrücken kann. Wir behelfen uns gerade mit Video-Playdates. Das funktioniert überraschend gut und hilft den Kindern zu begreifen, dass sie nicht allein sind in dieser Situation.“

Bleibt gesund, wünschen euch Franziska und Sonja

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